Klimakonzept Mobilität - umwelfreundliche Reiseplanung

Für die Wahl eines klimaverträglichen Verkehrsmittels für Dienstreisen gibt es bei Brunner je nach Reiseziel klare Auswahlkriterien. Jeder Mitarbeiter ist verpflichtet diese Kriterien bei der Reiseplanung zu berücksichtigen. Im ersten Schritt zunächst wird grundsätzlich die umweltfreundlichste Reiseart ausgewählt.

Es gilt folgende Reihenfolge:

  1. Bahn und Fernreisebusse
  2. Auto (bevorzugt ein Elektroauto)
  3. Flugzeug

Für bestimmte Ziele wie Berlin, Freiburg, Straßburg, Frankfurt und Hannover (mit Umgebung) ist die Nutzung der Bahn explizit vorgegeben.Wenn die Dauer der Reisezeit klare Vorteile für die Wahl eines Verkehrsmittels niedriger Priorität er gibt, darf dieses auch genutzt werden. Dazu werden die „Tür zu Tür“- Zeiten der verschiedenen Optionen verglichen. Bei diesem Vergleich werden allerdings zugunsten von  Bahn/ Fernreisebus (30%) und Flugzeug (15%) Nutzzeiten abgezogen. Dahinter steht der  Gedanke, dass bei diesen Verkehrsmitteln die Reisezeiten zum Arbeiten oder Erholen genutzt werden können und dem Unternehmen so zu Gute kommen.

Darüber hinaus kann ein Verkehrsmittel niedriger Priorität genutzt werden, wenn dadurch eine Übernachtung oder das Reisen in unzumutbaren Zeiträumen (zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr) vermieden wird. Wenn die Wahl dabei auf das Auto fällt, stellt die Geschäftsleitung in fast allen Fällen ein Elektrofahrzeug zur Verfügung das für Langstrecken geeignet ist (Tesla mit Zugang zum „Supercharger“ – Netz.)

Unsere Erfahrung:

Der wichtigste Punkt war die Verpflichtung zur umweltfreundlichen Reiseplanung an sich. Dadurch wird der Automatismus der Nutzung des Autos als Verkehrsmittel außer Kraft gesetzt. Zunächst gab es zwar Bedenken, die aber mehr damit zu tun hatten, dass der Umstieg das Verlassen üblicher Verhaltensweisen  bedeutet. Die Anwendung dieser Regeln hat  dazu geführt, dass sich immer mehr Mitarbeiter zu überzeugten Bahnfahrern entwickelt haben. Die Anschaffung von Bahncards erwies sich ebenfalls als sehr hilfreich das Bahnfahren als Alternative zum Auto zu etablieren.

Ein Erfolgsrezept ist auch der pragmatische Ansatz. Es zählt dabei jeder Beitrag zum umweltfreundlichen Handeln. Selbst wenn ein Mitarbeiter nur 3 von 10 Fahrten mit der Bahn statt mit dem Auto macht, sind das schon 30% CO2 Ersparnis bezogen auf dieses Reiseaufkommen.

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