Recycling

Für die Firma Hans Brunner GmbH ist nachhaltiges Wirtschaften ein wesentlicher Bestandteil der Firmenphilosophie. Eigene Ausbildung, Fortbildung, langfristige Investitionen und Energieeffizienz in der Produktion sind Bereiche, die wir schon lange bei unseren Entscheidungen berücksichtigen.

Seit Jahrzehnten wird der anfallende Abfall (z.B. Metalle, Kunststoffe, Papier) in der Firma getrennt und dem Stoffkreislauf zur Wieder- verwendung zugeführt.Unsere hochwertigen Formen tragen mit Ihrer langen Nutzungszeit ebenfalls dazu bei, Ressourcen zu schonen. Jetzt sind wir noch einen Schritt weitergegangen und bieten Lösungen zum Wiederverwerten unserer Formen an. Bislang mussten z.B. Formen, die Metallteile enthielten, als normaler Abfall kostenpflichtig entsorgt werden. Mit den Steinhöringer Werkstätten einer sozialen Einrichtung- haben wir seit Anfang 2012 einen Partner, der die Formen fachgerecht zerlegt. Kunststoff, Metallteile und Magnete werden getrennt und können dadurch in hochwertigen Anwendungen erneut verwendet werden.


Polycarbonat wird -getrennt nach farbig und klar- dem Markt für werkstoffliches Recycling zugeführt. In Kürze wird dieses Material aber an einen Hersteller verkauft, der Polycarbonat für die Herstellung seiner eigenen Produkte direkt verwendet. So werden natürliche Ressourcen eingespart, die zur Herstellung von neuem Polycarbonat verbraucht werden würden. Metallteile wie die Winkel der Brunner-Schleuderformen (SE-Formen) werden zum Teil nach einer Aufbereitung direkt wiederverwendet oder werden als Alteisen dem Recyclingmarkt zugeführt. Neodymmagnete werden direkt wieder verwendet. Als Dauermagnet verlieren sie Ihre Magnetkraft nicht, es sei denn, sie werden hohen Temperaturen ausgesetzt.

 

Deshalb durchlaufen die sorgfältig entnommenen Magnete einen streng geregelten Aussortier- und Prüfprozess, bevor sie erneut für Schokoladeformen eingesetzt werden. Für die Herstellung von Brunner-Formen wird ausschließlich neues Polycarbonat eingesetzt. Brunner ist jedoch seit Juni 2012 an einem ca. 2 Jahre laufenden Projekt des Kunststoffzentrums Lüdenscheid beteiligt, in dem u.a. die Möglichkeit zur Verwendung von Rezyklat ausführlich beurteilt wird.

 

Für Sie sieht die Beteiligung am Recycling Ihrer alten Formen folgendermaßen aus:

Sie teilen uns die Anzahl und den Typ (Artikelnummer, Materialkennzeichnung) der Formen mit, die Sie entsorgen möchten. Wir prüfen anhand unserer Unterlagen die Bestandteile der Formen und machen Ihnen darauf basierend ein Angebot über den Ankauf dieser Formen. Die Frachtkosten werden dabei so ausgewiesen, dass Sie selbst entscheiden können, ob es für Sie günstiger ist, die Frachtkosten selbst zu übernehmen. 

 

Wenn wir uns dann über den Formenankauf einig sind, stellen Sie die Formen gereinigt(!) und transportfähig verpackt zur Abholung durch die Spedition bereit. Wir verwerten die Formen nach Erhalt bestmöglich, wie oben beschrieben. Risiken, die sich daraus ergeben, dass wir die Formen vor Angebotsabgabe nicht durch Begutachtung bewerten konnten, bzw. dass die Formen nicht offensichtlich erkennbare Schäden haben( Magnetkraft) gehen zu unseren Lasten. Allerdings behalten wir uns vor, diese Risiken bei künftigen Angeboten zu berücksichtigen. Gerne bestätigen wir Ihnen die Durchführung des Recyclings auch als Nachweis für Ihr Nachhaltigkeitsprogramm. 

 

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie mit unserem Programm unterstützen können. Für weitere Fragen und die Ausarbeitung von Angeboten steht Ihnen unser Spezialist Herr Peter Mayroth zur Verfügung. ( email: mayroth@hansbrunner.de; Tel.: 08093-9086-210).

 

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Abschluss