Neues Entformverfahren beim Spritzguss

Beim Spritzgießen kühlt der zunächst flüssige Kunststoff im Spritzgieß- werkzeug von ca. 300°C auf ca. 100°C ab. Dadurch schwindet die Form und sitzt relativ fest im Werkzeug.

Mit stumpfen Metallstiften (sogenannten Auswerferstiften) werden die Formen im herkömmlichen Verfahren aus dem Werkzeug gedrückt. Dabei werden Gegenstifte (pins) in die Form integriert, die den Druck aufnehmen.

Durch unser neu eingeführtes Entformverfahren können wir auf diese Gegenstifte z.T. komplett verzichten (pinless). Dadurch vermeiden wir unerwünschte Materialanhäufungen, die u.U. zu Fehlstellen auf der Formvorderseite führen können. In einigen Fällen können auch tote Ecken auf der Formrückseite vermieden werden, die ansonsten das Reinigen und Trocknen erschweren. Mögliche Kerbstellen werden schon im Ansatz vermieden, was der Langlebigkeit der Formen zu Gute kommt. Bei der Gestaltung der Stege sind wir nun deutlich flexibler, weil wir keine Gegenstifte in die Stege integrieren müssen. Stege können so ggf. flacher gestaltet und positioniert werden, dass sie nicht mehr ungünstig über die Artikel laufen.
 
Der Wegfall der Gegenstifte bewirkt auch eine deutlich geringere Entformkraft. Dadurch erwarten wir eine Verkürzung der Rüstzeiten und eine Verringerung der Anzahl von Fehlteilen.

Dieses Verfahren wird in den kommenden 2 Jahren Schritt für Schritt das herkömmliche Verfahren mit den Gegenstiften ersetzten.

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Abschluss