Brunner hat ein Energiemanagement eingeführt

Regelmäßige Kontrollen der Energiedaten führen zu einer erhöhten Transparenz und zu energie- und kostensparenden Maßnahmen. Aus diesem Grund hat die Hans Brunner GmbH vor längerer Zeit begonnen, die größeren Energieverbraucher in ein sogenanntes Energie-Monitoring-System einzubeziehen. Dadurch konnte man erkennen, welche Anlagen und Maschinen nicht mehr mit zeitgemäßer Technik ausgerüstet sind. Drehzahlgeregelte Pumpen zum Beispiel können genau auf die momentane Anforderung von Leistung oder Wärme online eingeregelt werden. Das eingesetzte Computersystem erkennt die Anforderung und stellt - ähnlich wie einer Hochrechnung bei Wahlen - frühzeitig die benötigte Leistung zur Verfügung.

Spitzenlasten werden schon weit vor deren Entstehung erkannt und es wird rechtzeitig gegengesteuert. Um Stromspitzen zu vermeiden, die ökologisch und ökonomisch unerwünscht sind, werden Heizungen von Gebäuden und Anlagen so gesteuert, dass ein Optimum des Energieeinsatzes erreicht wird.

Die zuständigen Ingenieure und die Geschäftsleitung freuen sich, dass allein durch die Transparenz der Daten eine Einsparung von etwa 10 % erreicht wird. Darüber hinaus muss nicht der außerordentlich teure Spitzenstrom gekauft werden, unter anderem weil man den Verbrauch in günstigere Zeiten legen kann.

Durch den direkten technischen Eingriff des Systems und die durch die Interpretation der Auswertungen abgeleitete organisatorische Handlung des Betreibers können aktuell 70 kW/Monat an elektrischer Spitzenlast vermieden werden. Das entspricht einer Stromeinsparung in Höhe des Verbrauchs von zwei 2-Personen Haushalten. Oder anders ausgedrückt: Durch die Vermeidung von Stromspitzen können zwei Haushalte kostenlos mit Strom versorgt werden.

Darüber hinaus kann der Strombedarf in den von dem System beeinflussten Bereichen um rund 3% gesenkt werden. Das bedeutet eine Einsparung von zusätzlichen 600 kW pro Jahr.

 

Ein Beispiel dazu:
Wenn der Außenfühler einer Heizungsanlage erkennt, dass die Aussentemperatur drastisch sinkt und mit Nachtfrost zu rechnen ist, dann wird die Steuerung das Signal geben, dass die Heizung sich für diesen Fall "rüsten" muss. Die Heizkörper einer Wohnung werden dann mit wesentlich wärmerem Wasser durchströmt, um eine behagliche Raumtemperatur zu garantieren.

Genau so erkennt das Monitoring-System frühzeitig durch das Zusammenspiel der einzelnen Verbraucher einen eventuellen Engpass oder eine eventuelle Spitzenlast und verhindert durch geeignete Maßnahmen die Entstehung der ungewünschten Situation.

Ein erfreulicher Nebeneffekt ist, dass bei Einsatz derartiger Systeme man die Temperaturen in niedrigerem Bereich halten kann. Übermäßige Abstrahlung und das Auftreten von Extremtemperaturen werden vermieden. Anlagen laufen bei bestmöglichem Wirkungsgrad. Dies schont die Anlagen und auch die Umwelt.

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